postbinarytypelab ist ein interdisziplinäres Recherche- und Gestaltungslabor. Es versteht Schrift als Werkzeug für Sichtbarkeit, Zugehörigkeit und Vielfalt.

Sprache ist niemals neutral. Sie spiegelt Machtstrukturen, formt Wahrnehmung und entscheidet mit, wer sichtbar ist. 

 

Typografische Konventionen, historisch verankerte Normen und digitale Systeme bestimmen mit, was in einer Sprache als lesbar, korrekt oder möglich gilt.

Die Plattform bringt Design, feministische Linguistik und gesellschaftliche Perspektiven in einen offenen Kontext. Sie macht bestehende Arbeiten zugänglich und lädt zur kollektiven Weiterentwicklung ein. postbinarytypelab versteht sich als Teil einer Bewegung, die inklusive Schrift im Austausch und im gemeinsamen Gestalten sichtbar macht.

Im Fokus von postbinarytypelab steht die Schnittstelle von Sprache und Schrift. Sprache wird hier nicht nur als Bedeutungssystem verstanden, sondern auch als gestaltbare Oberfläche. Ziel ist keine fixe Lösung, sondern ein offenes Verständnis dafür, wie Sichtbarkeit, Lesbarkeit und Repräsentation entworfen werden können. Sichtbarkeit und Lesbarkeit entstehen im Zusammenspiel von Sprache und Gestaltung. Dieses Zusammenspiel ist formbar.

Wer sich einbringen möchte, kann gerne Ideen einreichen, Projekte vorschlagen oder den Newsletter abonnieren. Wir freuen uns auf Impulse und Beiträge.